26 supervillain hostage

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„Halt!“, rief Rising Star, sprang elegant über herumstehende Polizeiautos und landete auf einem der verschachtelten Hausdächer. „Lass ihn sofort frei, sonst wirst du es bereuen!“

Mastermind sah auf. „Ah, da bist du ja, ich hatte schon gedacht er ist dir egal.“ Mastermind deutete mit dem Kopf zur Seite, wo Moonboy halb nackt und gefesselt von einem anderen Hausdach hing. Um seinen Mund war als Knebel ein Tuch gebunden. Moonboys Augen waren angstgeweitet.

Rising Star schüttelte den Kopf und richtete den Blick wieder auf Mastermind. „Natürlich ist er mir nicht egal! Lass ihn frei!“

Mastermind lachte diabolisch. „Du kannst ihn haben, MIR ist er egal. Ich will nur meine Forderungen erfüllt bekommen!“
Rising Star seufzte. „Ich verhandle nicht mit Terroristen, aber der Vollständigkeit halber: Was willst du?“

„Freies Geleit,“ sagte Mastermind sofort, „ausserdem einen Hubschrauber und zehntausend Geld!“
Rising Star rollte die Augen. „Und dazu brauchtest du mich? Das hättest du auch mit der Polizei verhandeln können.“
Mastermind grinste böse. „Und ich will Sternklinge.“

Rising Stars Hand fuhr zu Sternklinge, die an Rising Stars Gürtel hing. „Nein.“ Der Blick war endgültig.
Mastermind nickte als wäre die Antwort zu erwarten gewesen. Gedankenschnell hatte Mastermind eine Waffe gezückt, und hielt sie unter Moonboys Kinn. „Doch.“

Moonboy zappelte erschrocken in den Fesseln und riss den Kopf zur Seite, aber er konnte der Waffe nicht entkommen. Er sah angstvoll zu Rising Star.

Rising Stars Augen verengten sich zu Schlitzen und vermieden es, Richtung Moonboy zu sehen. „Nein,“ wiederholte Rising Star, „du bekommst Sternklinge nicht.“

„Dann stirbt er,“ sagte Mastermind schulterzuckend.
Moonboy zappelte stärker und brüllte unverständlich gedämpft durch den Knebel.
Rising Star atmete tief ein und aus. „Also gut. Er ist mehr wert als jede Waffe.“ Rising Star klippte Sternklinge langsam vom Gürtel und ging auf Mastermind zu.

„Rührend,“ sagte Mastermind spöttisch und griff gierig nach Sternklinge.
Rising Star wartete bis Masterminds Waffe weit genug von Moonboy weg war, machte zwei schnelle Bewegungen, und Mastermind lag bewusstlos am Boden.

Rising Star klippte Sternklinge wieder an den Gürtel und trat zu Moonboy.
„Uff! Danke“, ächzte Moonboy, als Rising Star den Knebel entfernt hatte. Ihm war anzusehen, dass sein Körper ihn mit Adrenalin und Endorphin flutete. „Das war krass! Als Mastermind mir die Waffe ins Gesicht hielt, puh.. Ich war so nah dran, wow!“

Rising Star entfernte sorgfältig die Fesseln. „Bald hast du alle Bösewichte der Stadt durch, und was machen wir DANN mit deinem Entführungsfetisch?“
Moonboy grinste und rieb die tiefen Seilabdrücke an seinen Handgelenken. „Umziehen? Ich hab gehört, in Gotham gibt’s noch massenhaft leichtgläubige Bösewichte.“

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Die CNs für diese Geschichte:

Entführung, Geiselnahme, Waffe, Erwähnung von Polizei, Morddrohung, Fesseln, Superheroes, Verhandlung, Happy End

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