Kerzenwachs

Die Geschichte ist offensichtlich verspätet, um ca. einen Monat, aber so ist das manchmal.

Wie immer findet ihr unten eine kleine Sammlung an content notes.

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“Wenn du dich so wundervoll danach sehnst, warum sollte ich deinem Wunsch dann nachkommen?” hauch ich dir ins Ohr, nicht ohne verspielt deine Wange zu küssen. Ich liebe wie du zuckst, wie du dich nach mir streckst. Dich zwischen den Knoten um deine Handgelenke und Knöchel windest und meine Hände jeder deiner Regungen folgen können, dabei jeden Zentimeter deiner Haut eincremen. Wie du dich aufbäumst, wann immer meine Fingernägel sich in deine Rippen bohren. Ich kann nicht anders als dich küssen zu wollen. Aber du willst mich nicht küssen. Dein scharfer Blick lässt beschämt mich auf meine Unterlippe beißen. “Du hast versprochen, dass du mir diesmal meinen Wunsch erfüllst!”, hör ich deine Stimme trotzig, ein Hauch von Wimmern darin und allein deine Stimme zu hören, aber mehr noch, die unterdrückte Lust in ihr zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Meine Finger streicheln sanft über deinen Brustkorb. “Du hast Recht, bitte verzeih mir” hauch ich, meine Lippen nur eine Wimpernbreite über deinen. “Mach ich, aber küssen darfst du mich trotzdem erst, wenn du mir weh getan hast!” polterst du mir entgegen und lautstark lach ich, mich über dir aufgerichtet. Ein bisschen hoffend, dass du die Bewunderung in meinen Augen sehen kannst, während meine Finger massierend über deine Schultern und deinen Hals streifen, sanft aber bestimmt um deine Nippel massieren, meine Handflächen über deinen Bauch streifen und ich diese erwartungsvolle Ruhe in deinem Gesicht seh. Deine Muskeln zucken unter meinen Fingern in wachsender Anspannung. Mit den Fingernägeln meiner kleinen Finger ertast ich deine untersten Rippen, hinterlass eine dunkle rote Linien auf dir, bevor ich meine Hände von dir heb, dich nur noch meine Hüfte auf deiner fühlen lass.

Nicht nur siehst du mich das Streichholz über dir in Flammen setzen, du hörst das Streichen über die Verpackung, das Zundern der ersten Funken und der Geruch füllt den Raum, schwindet langsam wieder dahin. Die Packung weggelegt greif ich mir eine grüne und eine schwarze Kerze, halt sie jeweils zwischen zwei Fingern und ein kräftiger Atem erlischt das Streichholz, nachdem es die Kerzen über dir entzündet. Vorsichtig halt ich beide aufrecht, mein Blick in jedem Moment springend zwischen deinem nackten Körper und dem sich langsam verflüssigendem Wachs an der Spitze der Kerzen. “Möchtest du, dass ich dich zwing die Augen zu schließen?” frag ich, die Finger meiner freien rechten Hand über deinen Hals zu deinen Lippen streichel. Mich innerlich für mein voreiliges Kerzen-anzünden verfluch, als ich dich nicken seh. Den linken Arm zur Seite gestreckt meine Halskette öffne und schnell nach ihr greif, als sie meinen Hals hinab gleitet. “Mach deine Augen zu!” lieb befehl und dir das kleine Lapis-farbene Herz an meiner Kette auf die Stirn leg, die silberne Kette dir über die geschlossenen Augen leg, vorsichtig, den Arm weiter gestreckt fern von dir haltend mich nach vorne lehn “ich finde dich sehr schön!” dir zuhauch, bevor ich mich wieder aufrichte, in jeder Hand eine Kerze. Einen Moment warte ich, zähl in Gedanken bis fünf, dass du nicht weißt, wann – und neig die grüne Kerze über deiner linken Schulter, hör dein Schnappen nach Luft, fühl das Zucken unter mir, noch während die Tropfen fallen zieh ich die Kerze über deinen Brustkorb, lass die letzten Tropfen knapp oberhalb deines Nippels landen. Genieß deinen Schrei, die Spannung die sich von deinen Füßen über deinen Körper zu deinen Armen zieht und wie deine Augen zusammen kneiffen. Einen Moment lass ich dir, lass ich dich erholen, bis ich schwarzen Wachs auf deine Arme tropfen lass, dein schmerzerfülltes Gesicht betracht, deine Schlüsselbeine mit einer Kerze zier und fühl, wie du an deinen Fesseln zerrst, immer wieder kleine Schmerzen wie Stiche sich in deine Haut brennen. Immer schneller, immer wieder prasselt flüssiger Wachs auf deine Haut, über dein Brustbein hinab, Panik in deinem Gesicht als ich knapp über deinem Bauch stopp. Ich will meine Lust nicht stoppen, ich will dich leiden sehen. Beide Kerzen nebeneinander zeichne ich dir ein Herz auf deinen Bauch, deine Schreie in meinen Ohren. Belustigt enttäuscht mir das Kunstwerk betracht, das von deinem dich Winden zu Gekrakel verkommen ist. Dein Atem bebt, ich seh deinen Brustkorb sich ständig heben und senken. Seh die kleinen Tränen, die sich an den Rändern deiner Augen bilden und streichel vorsichtig über deine Stirn.

“Genießt du es?” frag ich sanft, dir nach deinem verschluchtzten ja zärtlich über die Wange streichel. “Ich quäl dich noch ein wenig, ich find dich sehr … sehr heiß dabei. Du weißt wie du machst, dass ich aufhör?” Diesmal ist dein ja deutlicher und kaum ist es ausgesprochen tropft dir Wachs links deines Kehlkopfes auf den Hals. Sofort dein Krampfen, wie du versuchst deinen Kopf weg zu ziehen, es lässt mich über dir zusammenschmelzen wie du dich aufbäumst, deine Muskeln dich mir wehrhaft entgegenstrecken. So gern würd ich dich jetzt küssen. Fast etwas wehleidig, heb ich eine der Kerzen weit nach oben, lass einzelne Tropfen auf deinen Brustkorb fallen, erlaub ihnen etwas zufällig auch deine Nippel zu treffen, in der Sicherheit, nicht mehr zu heiß zu sein. Dir dafür aber die Sicherheit wann und wo nehmend. Immer wieder dein kurzes Fiepsen. Unterbrochen von dem Schrei, als ich die zweite Kerze über deinem rechten Oberschenkel kipp, dein Körper krampft und so schnell wie gekommen, geht der Schmerz zurück. Nur immer wieder diese Tropfen auf deiner Brust. Mal neig ich die Kerze mehr, lass dich drei, vier, fünf Tropfen in schneller Folge fühlen, gönn dir einen Moment Ruhe, erlaub mir einen zweiten Moment, in dem ich dich warten, dich anspannen lass, bevor ich dich wieder einen einzelnen kleinen Schmerz spüren lass. Ich seh wie deine Lippen offen stehen, immer wieder du auf deine Lippen beißt, aber versuchst deinen Kopf nicht zu sehr zu winden, das Herz auf deiner Stirn ruhen lässt. So viele kleine Regungen, große wann immer dich der Wachs trifft, aber noch schöner sind die vielen Versteckten. Das Zucken deiner Mundwinkel, wenn du fühlst ich spiel mit dir, deine Augenlieder wann immer du Schmerz erwartest und wie sie sich wieder entspannen, wenn ich dich keinen hab fühlen lassen. Ich weiß du genießt die Schmerzen und doch zieht es etwas in meinem Herz, deine Tränen zu sehen. “Schenkst du mir noch einen deiner süßen Schreie?” bitt ich dich, muss lächeln, als ich seh wie du in Erwartung deine Lippen aufeinander presst. Beide Kerzen in meine linke Hand nehmend streichel ich mit den Fingern meiner Rechten über die weiche Haut um deine Nippel, zwirbel sie zärtlich, erst links, dann rechts. Dein unsteter Atem rauscht unter meinen Fingern.

Da sind all die kleinen Regungen in deinen Augen, deinen Lippen und Wangen. Ich heb die Kerzen über dich. Mein Blick auf dein Gesicht gerichtet kipp ich, in einem schnellen Zug eine Linie aus Wachs von deinem linken zu deinem rechten Nippel zieh. In deinem klagendem Schrei mich auflösen will und die Kerzen lösch, bevor ich sie schnell mit einer Hand auf das Porzellan auf dem Schrank neben uns leg und meinen Körper schon auf deinen press, eine Hand geschlungen um deinen Rücken, mein Gesicht an deinem Hals. Dein Herzschlag gegen mich, dein Schluchtzen – es tut so gut dich zu fühlen, dich zu hören. “Es tut weh” fiepst du leise, glücklich und ich heb mich leicht, schau dich einfach an, dein Gesicht. Deine Tränen und zieh die Kette von deinen Augen. “Bitte schau mich an.” fleh ich sehnsüchtiger, als ich es selbst erwartete. Mir selbst auf die Lippen beiß, als sich deine Augen wieder öffnen. Kicher kurz, bevor ich mich wieder vor dir an deinem Hals versteck. “warum bist du so schön, wenn du weinst?”, sanft schmiegst du deinen Kopf an meinen. “Ich bin auch schön, wenn ich nicht wein, vielleicht liegt es daran” hauchst du mir zu und meine Hände streicheln durch dein Haar, über deine verwachste, gereizte Haut. “Ich hab uns beiden ein Bad eingelassen vorhin, es sollte jetzt auf erträglich warm abgekühlt sein”, flüster ich dir ins Ohr. “Hast du Lust, dich ein wenig von mir pflegen zu lassen?” Wieder schließt du deine Augen, nickst ruhig. Mich streckend mach ich deine Arme los, nur um deine Hände mich daran hindern zu fühlen deine Beine los zu machen, fühl wie du mich an dich drückst. “Aber bevor wir baden bleibst du noch fünf Minuten auf mir liegen.”

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cn: Kerzenwachs, Nacktheit, Ich (dominant)-Du (submissiv), Schmerzen, Tränen, Fesslung, Komplimente

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