25 Bondage


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„Aaaaah, Feierabend!“ Er stand vom Bürostuhl auf und streckte sich ausgiebig. Sein Shirt rutschte dabei hoch und ich konnte seinen Bauch sehen. Die feine Linie von dunklen Härchen begann an seinem Bauchnabel und verschwand im Bund seiner Hose.

Ich streckte wortlos die Arme aus. Er lachte und kam zu mir aufs Sofa. Ich umarmte ihn und drückte mein Gesicht in seine Halsbeuge. Sein Körper wurde weich und schmiegte sich an meinen, einen Moment verschmolzen wir beinahe. Dann machte er eine komische Verrenkung: „Au, warte!“. Er griff unter sich und zog ein halb verknotetes Seil hervor, das offenbar unbequem unter ihm gelegen hatte.

„Oh, hast du geübt?“ Er legte das Seil über die Sofalehne und kuschelte sich wieder an mich.
Ich nahm das Seil und entknotete es hinter seinem Rücken, hielt ihn dabei weiterhin umarmt. „Ja, ich hab Tutorials geschaut. Interessanterweise auf einer Seite namens Lesbischer Sex.“
„Aha.“ Er gähnte und rieb seine Nase an mir. „Wie fesselt man denn auf lesbisch?“
Ich zuckte die Schultern. „Auch mit Seil, soweit ich verstanden habe.“

„Mach mal?“ Er grinste. „Wenn du mich lesbisch fesselst, hab ich das Akronym voll.“
„Wat.“ Ich hielt mit Entknoten inne und zählte im Kopf die Buchstaben durch. „Huh. Tatsache.“ Dann schüttelte ich den Kopf. „Das ist trotzdem nicht wie das funktioniert.“
Er kicherte und hielt einen Arm hoch. „Probier’s aus?“

„Ja? Okay, warte.“ Ich fummelte mein Handy unter uns hervor und öffnete die Seite wieder. Das Seil um seinen Arm zu schlingen war der erste Schritt. Aber dann sollte der andere Arm dazu. „Warte, wir brauchen eine andere Position!“ Ich setzte mich auf und zog ihn mit. Das war unbequem. Also kuschelten wir uns wieder bequemer hin. Aber dann kam ich wieder nicht gut ran. Also nochmal von vorne! Am Ende musste ich zum fesseln zwar um ihn herum fassen, aber das war ok.

Mein Handy lag derweil auf seinem Schoss und wir guckten beide hin und wieder drauf.
„Hast du das jetzt absichtlich anders gemacht als auf dem Gif?“
„Ja, guck.“ Ich scrollte runter bis zu dem Teil, wo erkennbar war, dass die Person an eine Stange gefesselt wurde. „Ich hab nicht vor, dich irgendwo aufzuhängen, also kann ich das anders machen.“
„Huh. Freestyle.“ Er lehnte sich an mich und schloss die Augen. „Aber einfach nur abhängen statt aufhängen klingt gut.“
„Ja, oder?“ Ich war fertig und stopfte das Ende vom Seil in irgendeine Windung. Dann zog ich ihn enger an mich und wir suchten wieder eine bequeme Position.

Er gähnte in meine Achsel. „Weck mich wenn’s Essen gibt,“ sagte er nuschelnd.
„Klar,“ sagte ich amüsiert, und verzichtete darauf, ihm zu erklären, dass ich nicht kochen konnte, während er vertüddelt auf mir lag, und ich ihn darum sehr wahrscheinlich wecken würde, BEVOR es Essen gab. Das würde ihm früh genug auffallen.

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Die CNs für diese Geschichte:

Homeoffice impliziert, Seil, Bondage, herumalbern über queere Labels, Hände fesseln, Erwähnung von Essen

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