Geschichten

9. Abrechnung

CNs: Kein Consens! Schmerzen, irgendwas mit Gott, beißen, Narben.

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„Uriel!“ Luzifer spie den Namen in die Gasse hinein. Uriel dreht sich langsam um und schaute erstaunt, dass ve xien gefunden hatte. Noch überraschter war xier jedoch, als xier zwei Sekunden später Luzifers Hand am Hals hatte. „Ahhh!“, schrie der Engel auf: „wie kannst du mich berühren? Ohne in Flammen zu stehen?!“ Ve grinste, dass die spitzen Zähne nur so glänzten. „Ich bin immer noch der Teufel, Uriel! Und du hast mich famos unterschätzt.“

Uriels Augen weiteten sich, als aus ves ledernden Handschuhen die schwarzen Krallen wuchsen und grausam xienen Hals feste umschließend an die Wand drückten. Mit einer Kralle der anderen Hand zerfetzte ve Uriels Gewand die gesamte Vorderseite entlang, sodass der Engel beinah wie von Gott geschaffen vor ve stand.

Hätte der Teufel dem Engel nicht die Luft abgeschnürrt, hätte dieser vor Schmerz vielleicht geschrien. Xier konnte sich keinen Reim darauf machen, wieso Luzifer die göttliche Ordnung aushebeln konnte, nach der sich Wesen des Himmels und solche der Unterwelt nicht gegenseitig ohne höllische Qualen berühren konnten. Doch ve schaute xiem ungerührt in das vor Pain verzogene Gesicht.

Luzifer lachte auf und ves Lippen legten sich auf die Uriels, ves Zunge schob sich grob hervor und umkämpfte xiene. Uriel merkte erstaunt, dass es zwar ebenfalls schmerzte, jedoch bei weitem aushaltbarer, als es das tun dürfte. Uriel versuchte sich von Luzifer freizukämpfen, konnte sich jedoch plötzlich nicht mehr rühren.

„Ahh es wirkt! Wunderbar!“, ve lächelte beinah beruhigend. Wäre da nicht das Flackern in den dunkeln Augen gewesen „Ich hatte noch.. etwas Gut bei einer der Nymphen. Ihr Nektar half mir bei der Tinktur. Du bist jetzt „erstmal“ nicht mehr zu eigenen Bewegungen fähig. Und du solltest auch Gelüste bekommen, die ich dir dann gerne erfülle – solange du ordentlich darum bettelst.“

Uriel konnte sich tatsächlich kaum noch zurückhalten, xienen Körper gänzlich dem Teufel anzubieten, solch Lust flutete durch xiene Adern. Luzifer schob ein Bein zwischen die des Engels und dieser drückte sich mit all der Möglichkeit, die xier aufbringen konnte, daran, begann sich zu reiben, zu winden, zu stöhnen.

„Ohh, du willst es aber wirklich dolle“, frech grinsend öffnete ve quälend langsam die eigene Kleidung. „So mach doch schneller! Bitte, verdammt seist du! Bitte mach schneller!“, ein kleiner Teil in xier scholte xien für dieses Verhalten, aber dieser Teil konnte sich kein Gehör verschaffen.

Anders als Uriels Stimme, die sich laut in der Gasse verbreitete, als der Teufel den Engel an der Wand empor drückte und sich ihre Mitten miteinander verbanden. Ein paar Augenblicke voller Intensität später, beugte sich Luzifer zu xienem Hals und grub ves spitze Zähne durch die marmorierte Haut. Glitzer umschloss die Wunde augenblicklich und vor dem Engelsstaub musste sich selbst der Teufel zurückziehen. Zurück blieben zwei kleine halbkreisende zarte Linien, die noch einen Moment funkelten, bevor sie kaum noch zu sehen waren.

Der Teufel küsste den Engel ein letztes Mal tief. Leise hörte Uriel ves Stimme in xienem Kopf: „Vielleicht sind wir jetzt quitt. Vielleicht war das aber auch grad erst der Anfang.“

Mit einem Schnipsen der Finger blieb vom Teufel nur noch einen Moment eine dunkle Wolke voller Hitze zurück, dann stand Uriel alleine in der Gasse. Alleine, leer, ausgelaugt.

Und wütend.