Geschichten

2/2 Erlösung

CNs: Was mit Gott und Christentum, Homofeindlichkeit, BlowJob, Erwähnung von Wunden

Bitte denkt daran: ihr seid wundervoll, genauso wie ihr seid! <3

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Wochenlang war Mattheo Lukas aus dem Weg gegangen. Das war nicht sonderlich schwer gewesen, da sie beide kein Band der näheren Freundschaft verband. Die Wunden auf ihren Rücken waren verheilt und bislang fühlte sich Mattheo befreit und gesegnet vom heiligen Fater.

Beschwingt lief er durch die Flure auf dem Weg in den Speisesaal. Als er mit den anderen in genüsslichem Schweigen sein Brot in die Suppe tauchte, fiel sein Blick auf Lukas am anderen Ende des Saals. Er erschrak! Lukas war kaum ein Hauch seiner selbst. Bleich wie ein frisches Laken, dürr wir eine vertrocknete Zeder. Mattheos Hand bewegte sich nur noch wie von selbst, seine Augen hingen auf der anderen Saalseite.

Als Lukas aufstand und den Saal verließ, beendete auch Mattheo schnell sein Mahl. Schmecken tat er eh nichts mehr. Er holte ihn erst kurz vor seiner Kammer ein. Lukas schreckte herum, als er Mattheos Schritte hinter sich vernahm. Bedrohlich ging er auf ihn zu: „Was tust du hier? Hast du mir nicht schon genug Leid angetan?“ Mattheo verstand nicht. Hatte er ihn zu stark gezüchtigt? Waren seine Wunden nicht verheilt? Oder war Lukas besessen und sah wirr? Er stammelte: „Lukas, ich verstehe nicht, wie, was..“

Lukas unterbrach ihn, überbrückte die letzte Entfernung zwischen ihnen, dass Mattheo mit dem Rücken an die Wand zurückwich und er Brust an Brust mit ihm stand. Seine Antwort war beinah nur ein Flüstern: „Als ob du es nicht wüsstest. Du hattest mich doch gesehen. Und mir dann trotzdem das angetan. Stolzierst durch die Gänge, als wäre nie etwas gewesen, als seist du geheilt, aber es gibt keine Heilung!“

In Rage drückte Lukas seine Lippen auf Mattheos. Dieser keuchte erschrocken auf und wollte Lukas zurückstoßen. Doch dieser hielt sich an Mattheo fest und zog ihn mit sich zurück, in Richtung seiner Stube. Trotz seiner offenkundigen Schwäche, konnte sich Mattheo Lukas nicht entziehen. Sein Körper fühlte sich plötzlich wie ferngesteuert, als hätte sein Geist seinen Körper verlassen. So betrachtete er beinah ungerührt, wie Lukas seinen Körper in der Kammer auf seine Strohmatratze schubste und ihm folgte. Wie er seine Kutte öffnete und mit den Händen über seinen weichen Körper strich. Er bekam kaum mit, wie Lukas sich tiefer schob und seine Beinkleider herunterzog.

Doch als Lukas seinen Kopf herunterbeuge und die Lippen um seinen stark ersteiften Ständer schloss, durchzuckte es ihn wie ein Blitz und er war wieder ganz in seinem Körper. Hörte mit seinen Ohren sein lautes Keuchen. Fühlte mit seinen Fingern, wie er Lukas Kopf fester gegen sich drückte, ihn dirigierte.

Bis er begann, die Engel singen zu hören. Er konnte es kaum glauben, doch seine lauten Schreie mischten sich mit weißen Blitzen vor seinen Augen und er glaubte, den Heiligen Fater selbst zu sehen, der ihm wohlwollend zunickte.

Es dauerte einen Moment, bis er sich wieder seiner Umgebung bewusst wurde: der kleinen Kammer, dem strohigen Bett, und ihm, Lukas. Lukas, der nun etwas unsicher zu ihm heraufsah. Dessen helle Augen etwas tränennass blinzelten.

„Du hast mich erleuchtet. Du bist nicht von Dämonen besessen. Sag, bist du selbst ein Engel?“ Lukas erstarrte, bange, ob Mattheo da grade Gotteslästerung kundtat. „Ich.. ich glaube nicht, dass ich ein Engel bin. Aber vielleicht wollte der heilige Fater dir zeigen, dass du den richtigen Weg gefunden hast?“

Mattheo dachte einen Moment über diesen Gedanken nach. Er fühlte sich zumindest vollkommen erfüllt. Als hätte das Strahlen, was ihn eben erbeben ließ, einen Nachhall in seinem Körper zurückgelassen. Da blitzte in ihm das Bild auf, was ihn schon so lange beschäftigte. Doch statt das Gefühl der Sünde hervorzurufen, fühlte auch dies sich nun warm und richtig an. Vielleicht hatte der Heilige Fater ihm wirklich endlich den richtigen Weg gezeigt.

Mit dem Gedanken zog er Lukas zu sich hoch, bevor er sich selbst an ihm hernieder ließ und hoffte, auch Lukas würde bald seinen Frieden finden.

1/2 Geißelung

CNs: Homofeindlichkeit, Irgendwas mit Gott/Christentum, Blut, Schlägen, Peitschen, Genitalerwähnung.

Bitte passt auf euch auf.

Bei dieser Gesichte bin ich unsicher, ob sie so hätte geschrieben werden sollen. Es folgt ein Teil zwei um es etwas ins Lot zu bringen, aber vergesst nicht: ihr seid gut so, wie ihr seid. Genauso seid ihr perfekt und liebenswert.

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Mattheo kniet sich vor das Fenster, das hoch oben in der Mauer die einzige Lichtquelle des kleinen Raumes darstellt. Der Mondschein taucht ihn in sein helles Licht, als er sich auf der Suche nach Erlösung dem Himmel, dem Herrgott zuwendet. Mit leiser Stimme beginnt er das Gebet: „Vergib mir Fater, den ich habe gesündigt.“

Nur zu gerne hätte er das Gespräch immer weiter geführt, zu groß die Angst vor der Geißelung. Aber es war nötig. Noch brauchte er Hilfe auf dem Weg zur Tugend, noch konnte er der Versuchung zu schlecht widerstehen.

Also griff er zu der dreischnürigen Peitsche und ließ sie sich auf die nackte Haut seines Rückens niedergehen. Er merkte sofort, dass er noch zu zaghaft war. So konnte er seine Sünden nicht gut machen. Der nächste Schlag war schon härter, schmerzte ihn. Er versuchte immer mehr Kraft durch seine Arme, durch die Peitsche, in seine Geißelung, seine Strafe fließen zu lassen. Oh wie er es bereute. Nach jedem Schlag dankte er dem Fater, ihm diese Möglichkeit der Versöhnung zu geben. Erst als das Blut vermischt mit seinem Schweiße zu Boden tropfte, gönnte er sich eine Pause.

Er war grade dabei sich zu sammeln, um dem Fater zu danken, um zu versprechen, dass er sich bessern würde, an sich arbeiten würde, nicht erneut zu sündigen. Doch ihn störte ein Geräusch. Die Kammer hatte sich geöffnet und ausgerechnet Lukas war durch die Tür getreten. Lukas, der nur im Heiligen Kloster war, weil seine Eltern, die Herzogin und der Herzog, ihr drittes Kind im Dienste Gottes sehen wollten. Dass sie dabei außer Acht gelassen hatten, dass Lukas ein Sünder war, ein beinah Ungläubiger, dessen bloße Anwesenheit im Orden dem Kloster Schande brachte, erzürnte Mattheo in diesem Moment aufs Neue.

Ebenso die Tatsache, dass er Lukas Ständer aus seiner Kutte hervorlugen sah, die er vorne nicht geschlossen hatte. Vermutlich hatte er die Ruhe des Raumes nicht aufgesucht, um mit dem Fater in Einklang zu kommen.

Sie sahen sich einen Moment in die Augen, dann drehte Lukas sich um und zog langsam die schwere Tür wieder hinter sich zu.

Mattheo seufzte: „Na toll, jetzt kann ich direkt von vorne anfangen.“ Sein Blick musste dabei nicht zwischen seine eigenen Beine gehen um zu wissen, dass ihn Lukas Bild zur Sünde rufen wollte.

„Mattheo?“, die Stimme ließ ihn zusammenzucken. Lukas öffnete die Tür erneut und zog sie hinter sich zu. In der schmalen Kammer war kaum genug Platz für sie beide. „Ich will nicht Schuld daran sein, dass du dich noch mehr verletzt. Du blutest jetzt schon!“ Lukas kam zu Mattheo hinüber, nahm ein kurzes Laken vom Tisch, tunkte es in das Wasser und wischte vorsichtig das Blut von Mattheos Rücken. Mattheo versteifte sich: „Geh einfach, Lukas!“ Dieser hielt einen Moment in der Bewegung inne, bevor er weiter mit vorsichtigen Bewegungen Mattheos Rücken wusch. „Wenn ich die Schuld trage, solltest du die Strafe vielleicht eher an mir ausüben, als an dir“, Lukas sprach leise: „>>Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.<< Vielleicht erlöst es dich, wenn du die Versuchung in mir strafst.“

Mattheo glaubte sich verhört zu haben. Aber trotz allen Fehlern, die Lukas hatte: Unaufrichtigkeit gehörte nicht dazu. Als er sich nach einem Augenblick umdrehte, kniete Lukas vor ihm, die Hände mit der Peitsche zu ihm erhoben, den Kopf gesenkt. Deine Kutte hatte er vollständig abgelegt, sodass er nackt bis auf die Beinkleider jeder Strafe ausgeliefert sein würde.

Mattheo überlegte einen Augenblick, dann stimmte er erneut das Gebet an, während er um Lukas herumtrat: „Vergib mir Fater, denn ich habe gesündigt. Nehme die Sünde auch von diesem Sündiger. Vergib uns, Fater.“ Den letzten Satz hatte Lukas mit ihm gesprochen. Kaum klang das Gebet aus, zischte die Peitsche durch die Luft. Mattheos Schlagarm war durch die vorherige Pein schon aufgewärmt, sodass schon der erste Schlag Lukas Rücken hart traf. Dieser gab jedoch nur ein leises Aufatmen von sich, was sich in den nächsten Schlägen nicht ändern sollte. Allerdings bemerkte Mattheo, dass Lukas Körper nicht nur Vergebung in dem Schmerz fand. Die erneute Versuchung machte ihn wütend, dass er immer schneller und härter die drei Schnüre auf Lukas Rücken niederfahren lies. Auf Lukas Gesicht bildeten sich Tränenspuren, denen ein Schluchzen folgte, bis er wiederholt „Bitte vergib mir!“ rief.

Ein letzter Schlag, dann lies er die Peitsche sinken und griff nun seinerseits zu einem frischen Laken, tunkte es in das Wasser ein und wollte Lukas von Schweiß, Schmutz und Blut befreien.

Doch dieser stieß ihn weg. Er hielt die Knie auf dem steinernen Boden eng zusammengepresst, den Körper darüber gekrümmt, verbarg, was Mattheo längst klar war.

Dieser verstand. Die Versuchung war kaum aus seinem Körper zu bekommen.

Sanft legte er das nasse Laken über Lukas Rücken, dann drehte er sich um und verließ den Raum.

Das war etwas, was Lukas mit dem Herrgott selbst ausmachen musste.

3. Geschenk

CNs: Ferne, Mastrubation, Hand an Hals, Brüste, Food (Tee), Einsamkeit

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Xe war schon den ganzen Tag lang kribbelig gewesen, seit xe gesehen hatte, dass xyr Geschenk bei ihr angekommen war. Sie waren für 20 Uhr zum Skypen verabredet. Jetzt war es halb 8pm und xe machte sich noch einen Tee, vor allem, um überhaupt etwas zu tun zu haben. Deutlich zu früh lockte xe sich dann ein und jauchzte erfreut kurz auf, als auf dem Bildschirm zu sehen war, dass sie auch schon online war.

„Heey!“ schalte es, sogleich der Videocall begann, aus xyr Kopfhörern.

„Na? Freust du dich?“, fragte xe neugierig.

Ein etwas irritierter Blick antwortete xem, als sie ein paar elfenbeinweiße Handschuhe in die Kamera hielt, die ihr den halben Unterarm herauf reichen würden. „Zieh sie an, zieh sie an!“, xe hibbelte vorfreudig auf dem Stuhl und hätte beinah das Gleichgewicht verloren.

Sich so grade noch auf dem Stuhl haltend, griff xe dann lieber zur Teetasse, während xe ihr zusehen konnte, wie sie die glatten Handschuhe überzog. Das elastische Material lag wie eine zweite Haut um ihre Finger und Hände. „Wow, die sind wirklich wunderschön! Und fühlen sich toll an! Aber ich bin trotzdem noch etwas überrascht, dass du mir ausgerechnet Handschuhe schenkst? Das passt nicht so ganz in die Reihe deiner sonstigen Geschenke.“

Xe grinste breit: „Das wird sich noch zeigen. Du hast jetzt Zeit, oder? Ich würde gerne etwas ausprobieren, was dir hoffentlich, sicherlich, gut gefallen wird. Allerdings wirst du dafür auch etwas Kleidung ausziehen müssen und naja, >>Dinge<< tun.“

Sie zog eine Augenbraue hoch und schaute kurz horchend, ob Geräsuche in der Wohnung darauf hinwiesen, dass in näherer Zukunft jemand was von ihr wollen könnte. Nachdem sie aufgestanden war, um die Tür abzuschließen und sich mit dem Laptop auf ihr Sofa gekuschelt hatte, war sie bereit. „Und jetzt?“

Xe trank noch einen Schluck Tee. Dann war die Tasse auch leer. „Jetzt“, sagte xe: „werden deine Hände mir gehörten!“ Bei den Worten klebte xe sich auf jede Fingerspitze eine kleine Kappe, die etwas wie ein Fakefingerabdruck mit feinsten Linien aussah. Dann tippe xe noch ein Program an, dass auf dem Desktop auf seinen Einsatz wartete. Sie wartete geduldig ab, konnte sich jedoch keinen Reim auf das Ganze machen. Ihr überraschter Aufschrei ließ xem dann laut auflachen, als xe xyr Finger vor sich in der Luft wackeln ließ und sich ihre behandschuhten Finger in genau denselben Bewegungen vor ihr bewegten. Ohne jegliches Zutun ihrerseits.

Einen Moment alberte xe herum, sehr erfreut, wie gut xyr neuste Erfindung funktionierte, und ließ sie sich an der Nase kratzen und eine Strähne aus dem Gesicht streichen. Sie kicherte mit xem, was allerdings zu einem ruhigeren Atmen wurde, als xe ihre Finger langsam unter ihr Shirt schieben ließ.

„Wie fühlt sich das für dich an?“, fragte xe sie, nun ohne die aufgekratzte Vorfreude, sondern in der Ruhe einer Session. Sie schloss kurz die Augen, während ihre Finger auf der Haut ihres Bauches sanfte Kreise zogen. „Es ist spannend. Es sind meine Hände, die sich bewegen, aber nicht meine Muskeln, die arbeiten. So fühlte es sich mehr an, als würde ich von einer anderen Person, von dir, berührt werden. Ich habe auch nicht das Gefühl, als könnte ich überhaupt meine Hände selbst beherrschen – was ich aber auch noch nicht ausprobiert habe, weil ich noch lieber glauben möchte, dass da keine Wahl ist. Fühlt sich also gut an.“

Xe war begeistert! Das klappte sogar noch besser, als xe es sich ausgemalt hatte. Wobei xe sich auch bewusst war, dass sie sich auf die Bewegungen einlassen musste. Eine gewisse Kontrolle war zwar da, ihr Willen könnte es aber jederzeit brechen.

„Dann bin ich mal gespannt, wie sich das hier für dich anfühlt!“, sprach xe noch, bevor sich ihre Finger der rechten Hand feste um ihre eine Brust legten, während die der Linken einen harten Griff an ihrem Hals fanden. Ihr Aufkeuchen bestätigte xe in xyr Tun. Der Griff um den Hals lockerte sich und die Hand strich sanft über ihren Körper zu ihrem Hosenbund und darunter. Zum Glück störte der weite Bund der Jogger den Stoff des Handschuhs nicht. Da war xe sich beim Entwickeln nicht sicher gewesen.

Es war schon etwas schwierig, ohne sie tatsächlich anzufassen, die Stellen zu finden, die ihr Keuchen immer lauter werden ließen, aber die Druckpunkte an den Fingerfolien halfen xe gut dabei. Äußerst zufrieden sah xe zu, wie ihre, xyr Hände, sich auf, an und in ihrem Körper bewegten.

Sie hatte ihre Augen geschlossen und die wunderschönen Lippen leicht geöffnet. Zu gerne würde xe sie küssen. Ihr Zucken nicht nur leicht in den Fingerspitzen, sondern am ganzen Körper spüren. Ihr Körper krampfte sich zusammen und mit dem leisen Aufkeuchen, dass xe so liebte, kam sie zum Orgasmus.

Nach einem Moment zog sie die Handschuhe aus und legte sie neben das Sofa auf den Beistelltisch. Ihr Blick war noch leicht entrückt, aber auch ein wenig traurig.

„Ich würde dich jetzt gerne im Arm halten. Dich ganz festhalten, bis du wirklich wieder da bist.“ Sie nickte zu xyr Worten.

Dann lächelte sie schief: „Auch wenn du jetzt nicht da bist, hrrm, Das war mal ne Erfahrung!“

Hand/Finger

CNs: Food, BlowJob, Finger lecken

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„Ey, du willst das doch jetzt nicht dem Hund geben, das ist voll lecker!“, sagt they und hat schwupps, seinen Finger mit dem Käsedip geschnappt und sich selbst in den Mund gesteckt, um genüsslich den Dip abzulutschen.

So richtig wird them erst klar, was they da grad getan hat, als ihm ein überraschtes Stöhnen entfährt, er sich die Hand auf den Mund schlägt und them irgendwo zwischen erschrocken und erregt ansieht.

They lässt schnell seine Hand los und der Finger rutscht kraftlos zwischen den Lippen hervor. „Ups.“ They grinst verlegen: „Na du sagst doch die ganze Zeit, ich soll nicht alles wegnaschen und dann willst du es an Lulu verschwenden?“

Er grinst auch und deutet auf den aufgeregt wartenden Hund: „Verschwendung hätte ich es jetzt nicht genannt, schau sie dir doch an!“ Beide schauen voller Liebe auf die kleine Hündin. „Sorry Babe“, they beugt sich zu ihr herunter und krault sie hinter den Ohren: „Du hast gestöhnt.“ They schaut ihm von schräg unten ins Gesicht, dessen Wangen nun wirklich einen Rotton annehmen, der nichts mehr mit der Hitze in der Küche zu tun hat.

„Kannst du nicht da so vor mir knien?“, lacht er noch halb, schaut dabei aber angestrengt aus dem Fenster. They ist einen Moment verwirrt, bis Verstehen in their Augen tritt. „Du denkst an unser Gespräch von letztens, gell? Dass du dich fragst, ob alle Menschen blasen ekelig finden und ich meinte, dass ich es etwas vermisse?“

Der Augenblick zieht sich in die Länge. They immer noch auf den Knien, keine ganze Handlänge weg von ihm, was sich in keinem vergangenen Moment so nah anfühlte, wie in diesem. Beiden schießen Gedanken durch den Kopf.

They ist es, was zuerst die Stille bricht: „Zeit genug hätten wir noch, bevor die Gäste kommen.“

Sein Kopf ruckt zu them rum. „Das meinst du nicht ernst, oder? .. doch du meinst das ernst.“

They lachte und stand auf. Theatralisch wedelte they mit der Hand nach ihm: „Nein. Wir dürfen das nicht! Das ist falsch..“ an der Stelle konnte they das Lachen nicht mehr zurückhalten.

Er musste auch über diese doch sehr schlechte schauspielerische Leistung laut lachen. „Und dann sag ich jetzt einfach: >>Ich bin frisch auf STI getestet, mach’s mir gleich hier auf dem Teppisch!<<?“ Einen Moment lachte they noch, die Situation war schlicht zu absurd.

„Fände ich zumindest gut zu wissen“, antworte they und schaute ihm in die dunklen Augen. Mit einer leicht hochgezogenen Augenbraue setzte they hinterher: „Das war damals mein Ernst und ist es noch. Du weißt, dass ich Sexuelles in Freundschaften an sich nicht seltsam finde, das ist halt mehr dein Ding, dass es für dich mit romantischer Liebe einhergeht.

Heißt wir könnten jetzt damit weiter machen, dass du deine Hose aufknöpfst oder du schaltest den Ofen an, damit die Baguettes endlich fertig werden.“ Damit lag der Spielball bei ihm. Einen langen Augenblick passierte nicht mehr, als dass er nachdenklich in their Gesicht sah, als würde er dort nach einer Antwort suchen.

Dann trat er langsam einen Schritt zurück, bis er gegen die Anrichte stieß und ließ seine Hand sinken.