public Bondage

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„Du bist dir sicher, dass du das willst?”, in Merandas Blick lag weniger Sorge – viel mehr ein herausforderndes Funkeln. Ihre Finger streichelten zärtlich über den Nasenrücken ihrer Liebsten. Violets Lippen deuteten lächelnd eine Bewegung an, als Meranda sie schon unterbrach. Ihre Finger auf die Lippen legte „Die meisten werden dich für eine Puppe halten.”, hauchte ihre Stimme über Violets Haut. Ihre Freundin an beiden Händen haltend führte Meranda den Weg um das Horrorhaus. Alle Attraktionen des Zirkus schlummerten vor sich hin als beide Frauen zwischen den Hütten und Häusern umherschlichen. Wolken verdeckten den Blick zu den Sternen, tränkten die Szenerie in tiefdunkle Schatten. Seit Meranda Teil des Zirkus wurde genoss sie es bei Nacht durch die Attraktionen zu spazieren, genoss das kreischende Quietschen einer vom Wind zum Schaukeln gebrachten Karusselfigur, das Rasseln von Ketten, das die Stille so wundervoll zerschneiden konnte. Noch schöner aber als ihr eigenes Gruseln empfand sie die Gänsehaut, die gerade bei jedem Geräusch, jedem Windhauch über die nackte Haut ihrer Freundin wehte.

Die beiden Frauen verharrten für einige Sekunden, Haut an Kleidung schmiegte sich Violet an Meranda. Zog die Hände ihrer Freundin, von denen sie gerade selbst noch geführt wurde, um ihren eigenen Körper. „Versprichst du mir, dass mindestens eine Person mich erkennt? Also, vielleicht nicht mich erkennt aber … du weißt was ich mein, bemerkt, dass ich echt bin?“ Ihr Gesicht am Hals ihrer Freundin versteckend verbarg Violet das leichte rot auf ihren Wangen – sanft fühlte sie Merandas Lippen auf ihrer Stirn. „Hast du jemand spezielles im Kopf?“, „Ja“, „Verrätst du mir wer?“, „nein“. Meranda musste grinsen. „Wenn du willst, dass es ein Geheimnis bleibt, wer dich gesehen und wer dich erkannt hat, wirst du mich nicht fragen dürfen.“ Violets Zähne schnitten über ihre Unterlippe, langsam hob sie ihren Blick, sah ihrer Liebsten in die Augen. „Danke .. und .. bitte, falls ich frag, frag mich, ob ich es wirklich wissen will.“, „Das werd ich“. Merandas Stimme war ruhig, liebevoll aber vor allem verstehend. Ihre Finger streichelten durch Violets rosarotes Haar. „Komm mit, es wird Zeit.“, flüsterte sie, als könnte irgendwer die beiden noch tief in der Nacht hören.

Sie konnte sich ein verstecktes Grinsen nicht verwehren. Die vielen Figuren, Tücher und quietschenden Druckplatten bereiteten Violet Schreck und Zucken, während Meranda den Weg durch das Horrorhaus führte. „Stirb mir nicht, mein Engel, wir kommen gleich in den Bereich nur für Erwachsene.“, scherzte sie, dabei bewusst ihren Atem über Violets Nacken spielen lassend. Genüsslich streichelte Meranda über die Gänsehaut, die sich im Dunkeln ihrem Blick verwehrte. Umso befriedigender war es sie auf dem Nacken ihrer Liebe zu fühlen. Deutlich konnte sie das Zittern in den Händen von Violet fühlen, als die beiden endlich den Raum voller künstlicher Spinnennetze betraten. Violets Blick fiel sofort auf die wohl Gestern Abend schon vorbereiteten weißen Seile und Bandagen, die den Ort im Hintergrund des Raumes markierten, an dem sie aufgehangen werden würde. „Fass sie an!“, forderte Meranda, stolz auf die Idee Bandagen und Seile in klebrigem Sirup getränkt zu haben. Den ungläubigen, aber ebenso dankbaren Blick in den Augen Violets geniessend, als ihrer Freundin klar wurde, wie echt sich das scheinbare Spinnennetz, in dem sie für den Tag gefangen sein würde, sich anfühlen wird.

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Content Notes

Spinnen, Zirkus, Rummel, Geisterhaus, Karussel, Gruselkink, öffentliche Nacktheit, öffentliches Bondage

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Ein Kommentar zu „public Bondage

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